Abschied

 
 
Mit der vorangegangenen Meditation möchte ich nun dieses Remake-Blog abschliessen und hoffe sehr, dass meine Beiträge dazu eingeladen haben, etwas genauer hinzuschauen und sich auf innere Spurensuche zu begeben. - Aber nicht nur der Blick nach innen kann faszinierend sein...auch der Blick in ganz ferne Welten erzeugt eine tiefe innere Freude. Zumindest geht es mir so, wann immer ich mich von der kosmischen Ordnung in ihren Bann ziehen lasse...Deswegen möchte ich als kleines Abschieds-Geschenk hier noch einen link einfügen, welcher mittels 'Mandalas' der besonderen Art, den Blick in die Weite lenkt und auch dem Staunen immer neue Nahrung zu bieten vermag.
 
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Frühlingsmeditation

 
 

Spüre den frischen Atem im neuen
Grün und in den wiederkehrenden Farbenkräften.
 
Das Blau des Himmels führt uns in lichte Fernen  und verbindet uns
mit dem blauen Willensstrahl der Farbhierarchien.
 
Das helle neue Grün birgt Mutterqualitäten  in ihrer idealisierten Form. Es bestärkt uns ausserdem auf dem Weg der Wahrheit..Und die neuen bunten Farbenkräfte füllen unseren inneren Antriebstank...                                     

Nutzen wir unsere Bereitschaft zur Unterstützung aller Wesen und Zustände, welche unserer Hilfe bedürfen, mit der Affirmation:

FRIEDE ALLEN WESEN!
SIE MÖGEN ALLE GLÜCKLICH SEIN UND FREI VON ANGST!
 
„Dein Herz soll voller Liebe und Mitgefühl für alles Leben sein... voll Mitgefühl für das Tierreich, das Pflanzenreich, das Mineralreich, das Erdreich dieses Planeten und für alle leidenden Menschen“ (White Eagle)
 
Wenn Du in dieser Haltung über das Eins-Sein allen Lebens meditierst, kannst Du Dich verbunden wissen  mit allen Brüdern des Lichts und mit
allen  Farbheilstrahlen welche die Schöpfung am Leben erhalten.

 

(Dies ist meine letztjährige Frühlings-Meditation, welche die von mir erfühlte Bedeutung des Mandalas egänzend beschreibt)

 

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Loslassen


 
 
 Das Vergangene loslassen, alten Groll auflösen.

Wie in der Meditation versuchen,
seinen Seelenteich ganz ruhig zu halten,
damit das Mondlicht sich schön darin spiegeln kann (...)
Und sich dann fühlen wie ein offenes Gefäss,
wo "Milch und Honig" hineinfliessen können,
oder Manna, oder was auch immer
man sich lieber vorstellt.
Und dann noch eine Weile still sitzen, die Fülle geniessen.
Sich vorstellen, dass sie sich über das kommende,
die nahe Zukunft verteilen möge - - -
das darf immer dann geschehen,
wenn ein Innehalten angesagt ist
 
(Passend, sowohl zu Vollmond-
als auch zu anderen
Wechsel-und Wandelphasen :-)
 
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nachgedacht...

 

Beim darüber nachdenken, woher denn 'eigentlich meine Vorliebe für Mandalas stammen könnte, ist mir eingefallen, dass ich vor ca. 30 Jahren (...) zum ersten Mal den Planeten-Siegeln von Rudolf Steiner begegnet bin. Ganz besonders faszinierte mich damals die Imagination einer Metamorphose der vorgegebenen Formen. Diese bildeten einen starken Anreiz für das Vorstellungsvermögen, kamen meiner natürlichen Lust zum Gestalten direkt entgegen. Es war der Auftakt zu einer längeren 'Spielphase' in meiner Keramik-Werkstatt mit eben diesen Motiven.

Ich erinnere mich, damals gewünscht zu haben, die Motive in Bewegung, in einem filmischen Ablauf erleben zu können...musste aber 30 Jahre warten, bis ich kürzlich im Net einem solchen Versuch begegnen durfte:

Planeten-Siegel

Umsomehr geniesse ich die neuen Möglichkeiten, welche z.B. auch das Weltbild von Walter Russel anschaulicher vermitteln können, als dies in Buch-Form möglich ist. Auf youtube sind einige interessante Clips zu finden, woraus dann (hoffentlich) auch der Zusammenhang mit Mandalas ersichtlich wird :-)

Denke ich noch weiter zurück, fällt mir auch C.G.Jung noch ein, welcher einiges darüber geschrieben hat - und zu guter Allerletzt landet meine Rückschau beim Kinder-Kaleidoskop...

So weit meine kleine Exkursion für diesmal -

bald gehts weiter mit einem neuen Bild der

Mandala-Reihe von Frau Agathe! 

 

 

 

Tiefes Erlebnis

 
 
Und als Nächstes dann, machte ich die Entdeckung von dem Gegenstück - das mir entgegenkam als Möglichkeit, die Erdverbundenheit zu spüren und mich wieder auszutarieren zwischen Schein und Sein...
 
(Die Leser hier mögen bitte bedenken, dass diese Gedanken in meditativem Zustand mir einfach zufliessen und dass keinerlei Überzeugungsabsichten dahinter stehn)
 
 
 
 
 
 
 
Die stärkste Faszination ging für mich von dem untenstehenden Mandala aus...Bin sozusagen entschwebt bei dem Betrachten und erkannte eine Kuppel darin,
 empfand es so als Blick in die unergründlichen Tiefen des Kosmos, als Bild der schöpferischen Manifestationen, welche mit ihrer strahlenden Schönheit "vor" den Schöpferwesen stehen...

Die irdisch noch fassbare Schönheit verstellt uns sozusagen den Blick in die Unendlichkeit...und dies tut sie mit einem solch unwiderstehlichen Glanz, dass wir gar nichts 'dafür' oder 'dagegen' können - es versteht sich von alleine, dass wir darin hängen bleiben, wie in einem Netz
des Wohlbehagens und der Freude.
 
 
 
 

In eigener Sache :-)

 

In meinem Profil befinden sich folgende Zeilen, welche als Reaktion auf wenig erfreuliche Kommentare entstanden sind...

 

>Mag sein, dass dieses Blog-Thema mit seinen zum Teil vielleicht ziemlich 'abgehoben' erscheinenden Texten nicht gerade dem Mainstream-Bedürfnis entspricht...oder ist es gar so, wie meine Mandala-Frau in einer mail schreibt:

"Meine Gedanken sind zu tiefgründig, man muss lange über sie nachdenken, um sie zu verstehen. Das ist nicht das, was die Menschen suchen."<

 

Hier noch die Erweiterung dazu:

 

Selbst wenn dem so wäre, braucht sich niemand davon abbringen zu lassen, seine Gedanken zum Ausdruck zu bringen...und ich schon gar nicht, da es sich um die Wertschätzung einer künstlerischen Arbeit handelt, mit der ich einfach in Resonanz gegangen bin, was mir viel Freude und Bereicherung beschert.

In der Hoffnung, dass dies auch in anderen Herzen manche Saiten zum Klingen bringt, werde ich noch eine Weile damit weiterfahren...und dies, obwohl ich gerade einen wenig erfreulichen Kommentar erhalten habe. Darauf kann ich gerne verzichten und werde deswegen auch die Kommentarfunktion deaktivieren.

Da es sich bei diesem Remake-Blog um ein 'Relikt' aus meinen ersten Gehversuchen im Web handelt, bitte ich um Verständnis dafür, dass es mir am Herzen liegt, dieses kleine Werk  -in leicht gekürzter Form- zu einem guten Ende zu bringen.


Wer hier nicht lesen mag,

dem wünsch' ich dennoch einen guten Tag :-)

 

 

 

 

Stern-Blumen-Mandala

 
 
 

 

Jede Blume ist ein Mandala...

und vielleicht sind die Ursprünge und der Anreiz für das Malen auch davon ausgegangen?

In früheren Zeiten, wo in unseren Breitengraden die Gärten wohl noch nicht so üppig ausgestattet waren, wo es vielleicht Gärten noch gar nicht gab, müssen schöne Blumen wie kleine Wunder erschienen sein. Das farbige Rund, der geometrisch aufgeteilte Kreis - wo sonst könnte er entdeckt worden sein?

Sonne, Mond und Sterne boten ein ganz anderes Bild und berührten gewiss auch die menschliche Seele nicht auf gleiche Weise. Landschaften; Meer und Berge haben wieder eine ganz andere Wirkung.

Wenn ich an zarte Blütenblätter denke, jetzt wo ich sie noch vermisse, spüre ich in meiner Vorstellung den Hauch der "Anderswelt", welcher mich umfängt, wenn ich mich im blühenden Garten aufhalte.

Auch erinnere ich mich an einige besonders mit Leben erfüllte Orte, wo Schmetterlinge und Bienen die warme Luft zum vibrieren brachten und an das Gefühl welches dadurch in mir wachgerufen wurde.

 

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Bewegung ist Energie

 

  

Bewegung ist Energie und das Tanzen ist die schönste Art, diese zum Ausdruck zu bringen...

Von den Mandalas, welche ich hier beschreibe, gibt es nur wenige, welche zu tanzen scheinen und dieses hier ist eines davon, welches mich an den (bereits erwähnten) Ausspruch erinnert:

 

"Mensch - tanze!  Sonst wissen die Engel nichts mit Dir anzufangen!".

 

Im Farbstrahlen-Kontext lautet dies wie folgt:

 

Das Honiggelb kündet Entzücken

und bringt mich zur Quelle

wo Werden und Sein sich finden im Licht.  

Wo alles sich dreht  im göttlichen Spiralentanz.

 

Es gibt aber nicht nur die Eigenbewegung des Körpers, welche Glücksgefühle erzeugen kann.

Wenn wir uns mit offenen Sinnen durch die Welt bewegen, können wir beobachten, dass die ganze Natur sich bewegt und die Energielinien davon sind in mannigfaltiger Weise sichtbar. Selbst das betrachten bewegter Linien - z.B. einer liegenden Acht - und das nachspüren mit Geist und Seele schenkt uns dieses Gefühl des innerlich bewegt seins und kann sich sogar positiv auf unsern Gesundheitszustand auswirken.

 

In dem Buch "Der heilige Kreis" von Scout Cloud Lee sagt Mahisha:

 

"Durch den Tanz trete ich mit dem Heiligen in Verbindung.

Ich schaffe einen Raum, tief in meinem Inneren.

So erlebe ich das Gefühl der Grenzenlosigkeit

und Zeitlosigkeit. - Oftmals, wenn ich tanze,

verändert sich  der Raum um mich herum,

und zwar in Abhängigkeit davon, welchen Tanz

ich tanze. - Ich kehre in eine Zeit zurück in der ich

das Wesen des Tanzes an einem anderen Ort

der Zeit erlebte."

 

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Winter ade?


 
 

Zwischendurch möchte ich mich auch der aktuellen Zeitqualität zuwenden, und da vor meinem Fenster wieder die Schneeflocken tanzen, möchte ich heute (und auch in meinem folgenden Beitrag) ein paar kurze Gedanken dem tanzen widmen, weil es ja ein wichtiger Bestandteil der Jetzt-Zeit, der teilweise schon wieder fast vergangenen Faschings-zeit ist: Ein machtvolles Mittel, dem Winter mit seinen Rückzugstendenzen gehörig den Marsch zu blasen ;-) Lange ist's her, dass ich mich selber solcherart vergnügte, aber noch immer schaue ich gerne dem bunten Treiben zu und ergötze mich an Fantasie und Humor in den Strassen und Gassen allenthalben.

Auch das Gestalten von Farbe und Form findet dabei fröhlichen Ausdruck, sei es in finsteren und grimmigen Masken oder auch in witzigen bis attraktiven Variationen - und das ist es wohl, was mir am meisten Vergnügen bereitet!

In unseren Breitengraden fühlt sich das Ganze etwas anders an als in südlichen Gefilden, wo einfach pure überschäumende Lebensfreude herrscht. Ich spüre hier mehr das bodenständige, tiefer in der Materie steckende - sowas wie eine besondere Art "Stallgeruch" was aber keineswegs abwertend gemeint sein soll - und dennoch mischt sich auch immer wieder Leichtigkeit und Poesie in das erdverbundene Treiben und je nach Region auch mehr oder weniger Witz.

Und über allem strahlt der Geist der Zeit und auch der Vergänglichkeit - auch wenn gerade jetzt kaum eine/r sich dessen gewahr sein möchte...

MENSCH TANZE,

sonst wissen die Engel nichts mit dir anzufangen :-)

 

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Die Farbstrahlen

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Die Zuordnung und Bedeutung der  Farbstrahlen gehören inzwischen schon fast zum Allgemein-Wissen, zumindest in sogenannt esoterischen Kreisen...Ein Buch darüber, das mich besonders angesprochen hat, ist beim Schirner Verlag erhältlich und trägt den Titel "Die Schöpferkraft der Farben"

Ein weiteres Buch, dem ich zahlreiche Anregungen und Erkenntnisse verdanke, stammt von Tashira Tachiren: "Der Lichtkörperprozess". Angelehnt an die dortige Darstellung der Farbstrahlen, werde ich mich nun aber wieder dem Mandala-Pfad von Frau Agatha Petignat zuwenden, welcher sich mir in unwiderstehlicher Weise angeboten hat.

 

 


Im topasgelben Strahl bin ich eins

mit meiner Aufgabe und mit

dem höheren Selbst.

 

Der smaragdgrüne Strahl öffnet mein Herz

und schenkt mir die Fülle, die nie versiegt.

 

ICH BIN Wahrheit und Liebe

im funkelnden Stern

des saphirblauen Strahls.

 

Sich selber sein - das ist es, was mir dieses Mandala zuflüstert...Wenn ich im Einklang bin mit meinem wahren Selbst (das ich bin...), dann fühle ich mich wohl in meiner Haut. Wenn ich ein-verstanden bin mit meinem täglichen Aufgaben und den Anforderungen von aussen, kann ich bei mir sein :-)

 

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